Block-Editor oder klassicher Editor?

Mit WordPress 5.0 wurde der neue Block-Editor eingeführt, genannt “Gutenberg-Editor”. Dieser soll den vorherigen klassichen Editor ablösen. Nicht alle WordPress-Nutzer fanden diese Idee toll, weshalb das WordPress-Team ein Plugin bereit stellte, mit dem sich der alte Zustand “Classic Editor” und seine Arbeitsumgebung bei der Bearbeitung und Neuerstellung von Beiträgen und Seiten wieder herstellen lässt.

Classic-EditorWordPress Classic-Editor
Block-Editor GutenbergWordPress Block-Editor

Auch die von uns betreuten WordPress-Websites nutzen meist nach wie vor den Classic-Editor. Über 4 Mio aktive Installationen des Classic-Editor-Plugins, Tendenz steigend, lassen vermuten, dass uns der Classic-Editor noch eine Weile als Plugin erhalten bleiben wird. Viele mögen offenbar noch nicht umsteigen auf den Block-Editor namens Gutenberg.

Doch der Gutenberg-Editor wird immer weiter entwickelt und verbessert. Theme-Entwickler bauen ihre Themes für Gutenberg. Plugins werden zunehmend auf Gutenberg abgestimmt. Langfristig wird der Block-Editor Gutenberg den klassischen Editor ablösen müssen. Grund genug, sich langsam damit zu beschäftigen.

Das kann man mit Ruhe angehen, ohne alle bestehenden Beiträge und Seiten gleich umstellen zu müssen. Bei richtiger Einstellung des Plugins Classic Editor ist es möglich, zwischen beiden Editoren und ihren Arbeitsumgebungen zu wechseln, bzw. zu wählen, in welchem Editor ein Beitrag / eine Seite erstellt oder bearbeitet werden soll.

Der Gutenberg-Editor kommt in komplett neuer Optik auf den Bildschirm. Anfangs ist das vielleicht verwirrend, doch schnell merkt man die viel klarere und aufgeräumte Struktur. Inhalte werden nun nicht mehr in einem einzigen großen Eingabefeld eingefügt, sondern über Blöcke. Sagt ja schon der Beiname: “Block-Editor”.

Blöcke sind nichts anderes als die Elemente, aus denen ein Beitrag oder eine Seite besteht. Solche Elemente sind z.B. eine Überschrift, ein Textabsatz, ein Bild, ein Video, eine Liste oder ein Zitat – jedes dieser einzelnen Elemente ist ein eigener Block.
Mit Blöcken können Inhalte viel einfacher in eine Seite eingefügt und besser strukturiert werden. Ganz anders als im klassischen Editor, in dem neben Text und Bild zusätzliche Elemente nur über Umwege hinzugefügt werden können. Man denke nur an den Shortcodesalat bei dem Einsatz von Spalten oder ausklappbaren Texten (Akkordeon).

Matt Mullenweg, Initiator und leitender Entwickler des Web-Systems WordPress, beschreibt das so:

“Der Editor wird eine neue Erfahrung des Erstellens und Kreieren von Seiten und Beiträgen schaffen, was das Schreiben von reichhaltigen Beiträgen mühelos macht, und er hat „Blöcke“, um es einfach zu machen, was heute mit Shortcodes, individuellem HTML oder sonstigem eingebundenen „HokusPokus“ Zeugs zu tun hat.”

Es kann sich also durchaus lohnen, auf den Gutenberg-Editor umzusteigen. Langfristig führt sowieso kein Weg daran vorbei.

Ausführliche Anleitung zum Block- bzw. Gutenberg-Editor gibt es im Netz:
Gutenberg-Fibel
Gutenberg-Editor

Für mehrsprachige Websites mit WPML:
Übersetzung von Inhalten, die mit dem Gutenberg Editor erstellt wurden

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